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Brigitte Bardot

Der Mythos, der Star, die Unangepasste, die Umstrittene, die Kämpferin

Viele Legenden ranken sich um Brigitte Bardot, einen der letzten Weltstars des französischen Kinos der 50erund 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts. Ihre Filme, ihre Ehemänner, ihre Affären, der Flair von St. Tropez und von Paris, all das sind bekannte Bestandteile der Legendenbildung. Viele sehen in Brigitte Bardot bis heute das Sexsymbol des französischen Films, die Frau von Playboy Gunter Sachs oder die Duett-Partnerin in Songs von Serge Gainsbourg. Die Frau, der Mensch hinter der Legende ist allerdings bis heute kaum bekannt.

Unbestritten ist Brigitte Bardot mit über 80 Jahren eine der letzten französischen Filmikonen. Aber anders als ihre männlichen Kollegen startete sie in den 70er-Jahren eine völlig neue Karriere jenseits des Filmgeschäfts. In einer Zeit, als Tierschutz noch belächelt wurde, setzte sie sich bereits mit ganzer Kraft und Leidenschaft für Tierrechte ein und machte sich dabei nicht nur Freunde. Oft wurde sie dafür kritisiert und missverstanden und nicht selten auch offen angefeindet. Viele wollen bis heute nicht verstehen, warum sich der ehemalige Filmstar mit so großem Ernst für die Rechte der Tiere einsetzt.

Ihr Vermächtnis

Brigitte Bardot gibt erstmals detailliert Auskunft, was dieser harte und für sie tränenreiche Kampf für ihr Seelenleben bedeutet, auch, wie sehr ihr politische Anfeindungen und Unterstellungen zugesetzt haben.  Diese Autobiografie ist das Porträt einer (tier-)politischen Aktivistin, aber vor allem auch das intime Bekenntnis einer Frau, die sich über ihre Rolle als Tierschützerin als willensstarke und zugleich verletzliche Person definiert.

Das Buch, das in Zusammenarbeit mit der Journalistin Anne-Cécile Huprelle entstand, ist Brigitte Bardots Vermächtnis. Sie will Klarheit schaffen, sie will endlich verstanden werden.

Brigitte Bardot schreibt nicht nur über den Umgang mit der Natur, über den Respekt für die Tiere und welche Auswege es aus dem zerstörerischen Kreislauf des Massenkonsums und der Umweltzerstörung gäbe, sondern vor allem auch darüber, wie sie sich selbst als Mensch sieht. Sie äußert sich offen über ihr Verhältnis zu ihrem Sohn, ihrer Enkelin, ihrer Urenkelin. Und sie spricht über die Männer in ihrem Leben. Am Ende des Buchs blickt Brigitte Bardot in die Zukunft und erklärt, wie es nach ihrem Ableben mit ihrer Stiftung Fondation Brigitte Bardot weitergehen wird, was mit ihren Häusern geschehen soll, wo sie begraben sein will. Und sie ist voller Vertrauen, dass ihr Kampf für die Rechte der Tiere fortgesetzt wird.

Buchtipp

TRÄNEN DES KAMPFES
Von Brigitte Bardot,
Nagel & Kimche Verlag

 

Copyright: © Nagel & Kimche Verlag

 

 


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